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Fotoexkursion in den Nordharz

Vom 7. bis 9. August 2026 unternahmen sechs Mitglieder unseres Fotoclubs eine Exkursion in den nördlichen Harz und die angrenzenden Regionen. Als Unterkunft diente uns das geschichtsträchtige Kloster Huysburg. Von dort aus erkundeten wir Halberstadt und Quedlinburg. Bereits auf der Hinfahrt machten Eckhardt und Joachim einen Abstecher zur Burg Falkenstein, während sie auf der Rückfahrt einen Zwischenstopp in Thale einlegten.

Anreisetag: Burg Falkenstein und Kloster Huysburg

Eckhardt und Joachim besuchten am Anreisetag die Burg Falkenstein. Sie gilt als eine der am besten erhaltenen und eindrucksvollsten hochmittelalterlichen Höhenburgen im Harz. Malerisch im Selketal (Sachsen-Anhalt) gelegen, zeichnet sie sich dadurch aus, dass sie in ihrer langen Geschichte niemals erobert wurde. Zudem besitzt sie eine herausragende historische Bedeutung: Hier verfasste der Rechtsgelehrte Eike von Repgow nach 1220 den „Sachsenspiegel“ – das bedeutendste deutsche Rechtsbuch des Mittelalters.

Danach ging es weiter zum Kloster Huysburg. Das traditionsreiche Benediktinerkloster liegt auf dem bewaldeten Höhenrücken des Huy, etwa neun Kilometer nordwestlich von Halberstadt in Sachsen-Anhalt, und blickt auf eine fast 1000-jährige Geschichte zurück. Bemerkenswert ist, dass es das einzige eigenständige Benediktinerkloster in der DDR war. Das zugehörige Ekkehard-Haus bot uns hervorragende Übernachtungsmöglichkeiten inklusive Frühstück und – auf Wunsch – Abendbrot. Für unsere Gruppe war es der ideale Stützpunkt!

Samstag: Aufgeteilt in zwei Fotogruppen

Am nächsten Tag bildeten wir zwei Gruppen, um unterschiedliche Motive einzufangen. Ina und Jürgen fuhren nach Quedlinburg. Die Stadt ist vor allem für ihr außergewöhnlich gut erhaltenes architektonisches Erbe aus dem Mittelalter und der Renaissance bekannt und gehört seit 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Heike, Christina, Eckhardt und Joachim nahmen derweil Halberstadt fotografisch unter die Lupe. Die historische Bischofsstadt wird besonders für ihre monumentalen Sakralbauten geschätzt. Auf unserem Programm standen der Halberstädter Dom, die Liebfrauenkirche, das berühmte John-Cage-Orgelprojekt sowie die Innenstadt. Ein Highlight: Von den Türmen der Liebfrauenkirche aus bot sich uns eine fantastische Aussicht über die Stadt.

Im Anschluss machten Eckhardt und Joachim noch einen Abstecher zu den Klusbergen (auch Halberstädter Berge genannt). Die dortigen Sandsteinformationen sind faszinierende Fotomotive – die bekanntesten unter ihnen sind der Klusfelsen, der Fünffingerfelsen und die Teufelskanzel.

Sonntag: Rückreise über Thale

Am Sonntag traten wir die Heimreise nach Erfurt an. Eckhardt und Joachim nutzten den Tag für einen Besuch in Thale. Der Ort ist weltweit bekannt für das Bodetal – eine tief eingeschnittene, schluchtartige Klamm, die oft auch als „Grand Canyon des Nordens“ bezeichnet wird. Die steilen Felswände ragen links und rechts der Bode über 250 Meter empor. Mit der Seilbahn ging es hinauf zum Hexentanzplatz, wo auch das Harzer Bergtheater und die Walpurgishalle auf uns warteten.